Uwe Boll – demnächst eine Überraschung?

geschrieben von Amras Taralom am 11.10.2009 10:37

RampageAls ich den News-Titel “Rampage: Amoklauf-Film von Uwe Boll” auf Gamestar gelesen habe war ich schon dabei, die Hände vors Gesicht zu schlagen. Der Inhalt machte mich dann aber doch stutzig. Da wird doch glatt behauptet, der nächste Film von Boll könnte gar nicht so schlecht sein – eigentlich ein Unding.

Rampage handelt ganz grob von einem frustrierten, desillusionierten Vorstadt-Jugendlichen, der sich einen Kevlar-Ganzkörperanzug baut um damit Rampage, also einen Amoklauf, zu begehen. Scheinbar ohne jegliche reelle Motivation schießt er wahllos auf Menschen, ein Thema das heute aktueller und heikler denn je ist. Wie der Trailer bereits vermuten lässt, wird Boll jedoch wahrscheinlich nicht der Richtige sein, um dieses sensible Thema zu verarbeiten. Viel mehr scheint der ganze Film wieder auf die übliche Boll’sche Effekthascherei und Gewaltorgie hinauszulaufen.

Trotzdem (vielleicht ein Boll-Bonus weil er noch nie einen ordentlichen Film gemacht hat?) bekam er z.B. von SlashFilm.com ein verhaltenes Lob »Uwe Boll hat einen guten Film gemacht. Keinen hervorragenden, aber einen halbwegs ordentlichen.« QuietEarth.us geht noch einen Schritt weiter und meint: »Vergessen Sie alles was Sie bisher über Uwe Boll wussten. Das ist solides Kino und verdient Anerkennung. Es gibt schockierende 9 von 10 Punkten.«

Ob der Film diese Vorschusslorbeeren wirklich verdient hat muss jeder selbst entscheiden – der Trailer lässt allerdings bei mir die meiste Hoffnung schwinden.

Uwe Boll wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet

geschrieben von Amras Taralom am 23.02.2009 11:40

Neben den Oscar-Verleihungen findet zeitgleich auch immer die Vergabe der “Goldenen Himbeere”, des Preises für die schlechtesten Filme, Drehbücher, Schauspieler usw., statt. Gestern Abend heimste der Regisseur Uwe Boll (der vielen Gamern ein Begriff sein sollte) verdientermaßen gleich 2 der nicht ganz so begehrten Preise ein, einen davon für sein Lebenswerk. Der 2. Award zeichnete ihn als schlechtesten Regisseur 2008 (Schwerter des Königs, 1968: Tunnel Rats und Postal) aus. Die Award Foundation bezeichnete Boll dabei als „Deutschlands Antwort auf Ed Wood“.


 

 

 

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