Die Zukunft des Lernens

… wie wird sie wohl aussehen? Das haben sich sicher schon viele Menschen gefragt und die Antwort dürfte – zumindest in neuerer Zeit – immer gleich ausfallen: “Jedenfalls nicht wie früher”. Doch Fakt ist, dass sich, vor allem in der Schule, an den Lehrmethoden seit gut 40 oder 50 Jahren kaum etwas geändert hat. Von einigen Experimenten abgesehen, die man mit kritischem Blick durchaus als fehlgeschlagen bezeichnen kann (z.B. Waldorfschule), hat sich am Prinzip “Auswendig lernen und wiedergeben” nicht viel verändert. Immer noch wird viel Wert auf, zum Teil nutzloses, Wissen gelegt. Kollaboration und digitale Medien, die unser Umfeld in der Freizeit und im Beruf bestimmen, kommen fast durchweg zu kurz.

Daran störte sich auch Joel Levin, Grundschul-Lehrer an der “Columbia Grammar and Preparatory School”. Er unterrichtet erste und zweite Klassen an seiner Schule – mit Hilfe von Minecraft. Während es für Lehrer immer schwer ist, den Schülern die Lust am Lernen bei drögen Lehrinhalten nicht zu vermiesen, ist das bei Spielen natürlich nicht der Fall. Hier punktet das Indie-Projekt also schon ganz von selbst. Natürlich muss der Lehrer die Stunden intensiv vorbereiten – was zunächst sogar mehr Arbeit macht als bei einer gewöhnlichen Lehrmethode – da Minecraft aufgrund der schier unerschöpflichen Möglichkeiten nicht gerade zugänglich ist. Der Lehrer schafft daher Welten und denkt sich neben einer Hintergrundgeschichte (um einen Sinn in die Handlungen zu bringen, die die Schüler vollführen sollen) auch Aufgaben für jede Stunde aus. Diese Aufgaben können zum Teil nur kooperativ gelöst werden, die Schüler lernen spielerisch im Team zu arbeiten und die Arbeit der Anderen zu achten.

Anfangs hatte der Lehrer noch verschiedene Zweifel, zum Beispiel ob die Kinder sich überhaupt von einem “Spiel ohne Aliens und schnelle Autos” begeistern lassen würden. Oder ob sie mit der Steuerung zurecht kämen. Oder ob das Projekt genügend Lehrwert hätte, um es in den Lehrplänen unterbringen zu können. All diese Zweifel waren aber letztendlich unbegründet, wie Levine auf seinem Blog The Minecraft Teacher berichtet:

“As it turns out, all of these concerns were unfounded. The experiment was a rousing success. Not only did we have a productive and fun unit, but I would say that this was the best project I have ever done in the classroom. In my 8 years of teaching I have never seen students so excited and engaged. They run up to me in the halls to tell me what they plan to do next class. They draw pictures about the game in art. They sit at the lunch tables and strategize their next building projects. And not only the boys, but girls too.”

Auch die Schulleitung ist von dem Projekt überzeugt und hat für das nächste Schuljahr bereits weitere Unterrichtseinheiten bewilligt. Inzwischen bietet Levine auch einen freiwilligen Nachmittagskurs an, sogar an 2 Terminen in der Woche (der Erste war sofort überlaufen), und schreibt über seine Erfolge mit dem digitalen Lernen auf seinem Blog. Als Inspiration für andere Lehrer beantwortet er dort u. a. viele Fragen und postet Beispielaufgaben, die aber je nach Klassenstufe individuell angepasst werden müssen.

Möglicherweise sehen wir hier also einen Prototypen für das Lernen im 21. Jahrhundert: spielerisch, kollaborativ, kreativ. Es wäre sicher keine schlechte Idee, diese Ansätze auch in Deutschland zu fördern und auszubauen. Sie in andere Bereiche, vor allem die Naturwissenschaften, zu übernehmen und anzupassen. Denn wenn man Wissen auf diese Weise vermitteln kann, muss man sich in Zukunft vor Pisa auch nicht mehr fürchten.

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TE-Member auf Offi-Exkursion

Wie viele von Euch wissen, sind einige Member von .TE. zu einem Ausflug auf den Offi unterwegs, bis sich auf RG wieder etwas regt.

Da viele von ihnen WoW hier kennen und lieben gelernt haben, was wohl an der Gilde lag, wollen sie Euch ihren bislang größten Erfolg nicht vorenthalten. Im folgendem Video erlegen Jed, Wireless aka Astraya, Ieron, Underoath aka Knubbel, Melú und Rubius aka Rubinea ihren bisher schwierigsten Boss.

Leider waren die Member Glandra und Riho nicht bei diesem Erfolg dabei.

Damit wollen wir Euch für die tolle Zeit danken, und auf ein baldiges Wiedersehen in Ulduar.

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Oxford English Dictionary nimmt OMG auf

Die bekannteste Sprachreferenz für die englische Sprache, das Oxford English Dictionary, hat unter anderem die Idiome OMG (Oh my God), LOL (Laughing out loud), FYI (For your information), IMHO (In my humble opinion) und BFF (Best friends forever) in den englischen Wortschatz aufgenommen. Aus bisher ungeklärter Ursache musste ROFL (Rolling on the floor laughing) dagegen “draußen bleiben”.

Während man diese Ausdrücke meist mit der Internetkultur assoziiert wurden sie in der Tat schon sehr viel früher geprägt: OMG stammt aus dem Jahr 1917, LOL bezeichnete früher eine kleine Oma (Little old lady) und FYI fand sich auf Notizen von 1941. Nun dürfen diese Begriffe endlich auch von Sprachwissenschaftlern offiziell verwendet werden – darauf haben diese die ganze Zeit nur gewartet ;)

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Review: Dragon Age II

Dragon Age II – an kaum einen Spieletitel knüpften sich nach dem grandiosen Drageon Age: Origins so viele Hoffnungen wie an diesen. Vielleicht an Mass Effect 3 aus gleichem Hause, aber so weit ist’s ja noch nicht…

Ich habe Dragon Age II durchgespielt und sehe mich aufgrund der relativ schlechten Wertungen in einigen Magazinen und vor allem der desaströsen Wertung von zurzeit 4,3 (von 10) bei metacritic.com berufen, meine Erlebnisse niederzuschreiben. Fangen wir also von vorne an:

Der Einstieg in Dragon Age II fällt Spielern des ersten Teils leicht. Sie können Spielstände aus Origins importieren und die Geschichte mit einigem Hintergrundwissen auf sich wirken lassen. Der Ausgang von Teil 1 hat dabei zwar nur geringen Einfluss auf das Spielgeschehen, es gibt aber immer wieder nette Momente, in denen klar wird, dass die Entwickler sich viele Gedanken um eine nachvollziehbare und persistente Spielewelt gemacht haben. Doch auch für Neueinsteiger dürfte es wenig zu bemängeln geben (ich würde allerdings jedem empfehlen, Dragon Age: Origins zuerst zu spielen): Die ersten 20 Spielminuten sind schon grandios inszeniert und man wird sofort von der Welt, den Charakteren und deren Schicksal gefangen genommen. Anders als beim Vorgänger gibt es hier zwar keine 6 unterschiedlichen Anfänge, durch die Komplexität der Stadt Kirkwall und den damit verbundenen Entscheidungen bleibt der Wiederspielwert dennoch sehr hoch.

Der positive Ersteindruck verstärkt sich noch, sobald man mit den ersten rekrutierten Gefährten unterwegs ist. Das Questdesign ist durchgehend hochwertig, fast alle Quests werden durch Dialoge und Cutscenes aufgewertet und selbst die wenigen Aufträge nach dem Prinzip “Erschlage dies und bringe mir das” sind nicht langweilig, denn “dies” ist meistens eben ein besonders schwieriger Bossgegner, der eine eigene Taktik benötigt. Diese Kämpfe können sich dann auch mal über 20 Minuten hinziehen – und man kann im Kampf nicht speichern. Da komme ich auch direkt zu einem kleinen Kritikpunkt: Man muss der KI der eigenen Kameraden (in schwierigen Kämpfen) oft per Hand auf die Sprünge helfen. Vor allem dem Schutz des eigenen Lebens messen die Gefährten leider einen zu niedrigen Wert zu, das ist besonders ärgerlich in solch einem 20-Minuten-Fight wo der Heiler dann nach 15 Minuten umkippt statt sich zu heilen. Mit Hilfe eigener Taktikeinstellungen kann man diesem Problem zum Teil entgegen wirken, ganz abstellen kann man es aber nicht.

Und wenn wir einmal beim kritisieren sind: ja, die Texturen sind recht matschig. Aber nur, wenn man nicht das “High Resolution Pack” von Bioware heruntergeladen hat (Download hier, 1.08 GB). Eine Grafikkarte mit 1024 MB VRAM sollte es dann aber schon sein. Ob mit oder ohne “High Resolution Pack” fällt auf, dass Bioware – vermutlich der kurzen Entwicklungszeit geschuldet – viele Grafiksets wiederverwertet hat. Man kehrt öfters in die gleichen Gebiete zurück und Lagerhalle 1 sieht wie Lagerhaus 3 aus. Den Effekten hingegen sieht man die in die Jahre gekommene Engine nicht an, sie wirken plastisch und, genau wie die Landschaften und die Farbgebung, sehr stimmig. Geradezu majestätisch wirken die Außenbereiche von Kirkwall, besonders die hohen Gebäude der Kirche und die Festung in der Oberstadt.

Auch die Vertonung ist im Großen und Ganzen gelungen, nur einige wenige Nebencharaktere haben sehr unpassende Stimmen. Da sie nicht oft (meist nur einmal) auftauchen ist das ein vernachlässigbarer Lapsus. Die treibende Musik in den Kampfszenen trägt ihren Teil zur Spannung bei – man sollte sie aber im Menü runterregeln sonst ist es einfach zu bombastisch.

Aber ach… genug “chitchat”. Worum es bei allen (erfolgreichen) Rollenspielen geht ist die Story. Und hier hat Bioware wieder ein Meisterstück abgeliefert. Die Geschichte mag nicht den epischen Grundtenor aus Origins haben, ist aber nichtsdestotrotz originell und sehr umfangreich. Sie bietet großartig ausgearbeitete Charaktere, Spannung und – besonders gegen Ende – überraschende Wendungen und moralische Entscheidungen. Dabei bleiben die Motive der Beteiligten stets nachvollziehbar und vom Umgang mit der Story und den Storytwists könnte sich so mancher Filmregisseur noch eine Scheibe abschneiden. Zur Seite stehen Hawke dabei seine Weggefährten, die im Laufe der Zeit zu Freunden (und Geliebten) werden können. Jeder Begleiter hat eigene Ansichten zum Geschehen und Entscheidungen führen öfters dazu, dass man sich den Ärger eines Charakters auflädt, während die Anderen sich neutral verhalten oder freundlich gestimmt werden. Das war auch schon in Origins so, hier ist aber nachvollziehbarer, welche Antwort zu welchem Ergebnis führt.

Für jeden Begleiter gibt es mehrere “Loyalitätsmissionen”, die äußerst abwechslungsreich gestaltet sind. Diese bringen einem meist viele Freundschaftspunkte ein. Verhätschelt man seine Kamperaden indes zu sehr, kann es passieren, dass man mit einem Haufen unverschuldeter Probleme da steht (ich bin immer noch sauer auf einen meiner Mitstreiter xD). Wie auch bei Origins lohnt es sich, die Gruppenzusammenstellung öfters mal zu wechseln, um Freundschaftspunkte bei allen Kameraden zu sammeln oder einen Fernkämpfer durch einem Nahkämpfer mit mehr Leben zu ersetzen. Als Bonus hört man während der Laufphasen immer mal wieder witzige Gespräche zwischen den Gefährten, besonders Isabella-Aveline und Isabella-Merrill sind immer wieder für einen Lacher gut.

Hat man genug Freundschaftspunkte gesammelt, werden die Waffenbrüder (und -schwestern) Hawke beim grandios inszenierten Finale hilfreich zur Seite stehen. In diesem Finale zeigt sich erneut der Einfallsreichtum und die Exzellenz der Scriptschreiber. Die letzte Stunde im Spiel verging wie im Flug (ich hätte auf etwa 15 Minuten getippt!) – Spannung pur. Und, das sage ich als eigentlich erklärter Feind offener Enden, der Abschluss dieser tollen Story lässt auf einen weiteren Teil mit Hawke oder dem Wächter (oder beiden!) hoffen.

Fazit: Ein Meilenstein der Spielgeschichte – muss man gespielt haben. Auch als Nicht-Rollenspieler.

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Der März wird heiß…

… vielleicht auch im sprichwörtlichen Sinne, auf jeden Fall aber im Übertragenen. Denn im März erscheinen (neben viel Standardkost) gleich 4 Top-Titel von namenhaften Entwicklungsstudios. Gleich heute geht es los mit Warhammer 40.000: Dawn of War 2 – Retribution. Das Echtzeit-Strategiespiel knüpft an Dawn of War 2 an und übernimmt dessen anspruchsvolles Taktiksystem. Als Nächstes steht am 10. März der Rollenspiel-Kracher Dragon Age 2 von BioWare auf der Releaseliste. Nach den verschiedenen Vortests kann man wohl behaupten: das wird die neue Genre-Referenz (vermutlich bis Mass Effect 3 aus gleichem Hause erscheint). Am 17. März dann kommt Assassin’s Creed: Brotherhood endlich für den PC, die 5 Monate Wartezeit (zur Konsole) sollen sich gelohnt haben – das Spiel wirkte in Tests sehr ausbalanciert. Und ab dem 24. März gibt’s dann wieder händereibende Hardware-Verkäufer, denn Crysis 2 steht in den Regalen. Auf dem PC (DirectX 11) macht es dabei eine unverschämt gute Figur, spätestens hier merkt man den Konsolen deutlich ihr Alter an.

Man kann also sehen: viel Hochqualitatives für die PC-Spielergemeinde. Bräuchte man eigentlich nur noch viel Zeit…

Die wichtigsten Neuerscheinungen im März fasst nochmal dieses Gamestar-Video zusammen:

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PS3-Hacker “geohot” ist gut gerüstet

Der US-amerikanische Hacker (bitte nicht mit der “Scene” oder kommerziell orientierten Crackern verwechseln) und Hardware-Spezialist George Hotz ist gut gerüstet für die Klage, die Sony momentan gegen ihn konstruiert. Auf einem extra eingerichteten Blog hatte der 1989 in Glen Rock (New Jersey) geborene “geohot” vorgestern zu Spenden für seinen Verteidigungsfonds aufgerufen. Sony fährt für das Verfahren fünf seiner Top-Anwälte auf, Hotz konnte bisher aus Geldmangel nur zwei verpflichten. Das sollte nun vom Tisch sein, bereits heute gab er auf dem Blog bekannt, dass seine Kriegskasse ausreichend gefüllt ist.

Der Hacker war mit seinen Jailbreaks für das iPhone und das iPad quasi über Nacht weltbekannt geworden und wird seit dem Hack der bis dato als unknackbar geltenden Playstation 3 schon fast als Genie angesehen. Doch auch schon vor seiner Zeit als Hacker hatte Hotz einen guten Ruf in der wissenschaftlichen Community. Im Jahr 2005 nahm Hotz am Wettbewerb der ISEF (International Science and Enginieering Fair) von Intel teil. Er erreichte mit seinem Projekt „The Googler“ die Endrunde. Im Jahr 2007 wurde sein Projekt “I want a Holodeck” beim gleichen Wettbewerb mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Für seinen am 3. Januar veröffentlichten PS3-Hack (inklusive PS3 Root Key) will Sony ihn nun vermutlich auf Grundlage des DMCA verklagen. Ob ein solches Verfahren Aussichten auf Erfolg hat ist momentan noch nicht abzusehen, der DMCA enthält durchaus auch Schrankenbestimmungen. Ich wünsche ihm auf jeden Fall viel Glück, denn Sony versucht hier durch Einschüchterung und Druck die Veröffentlichung legalen Codematerials zu verhindern. Zudem hat Sony mit der PS3 das Versprechen ausgeliefert, es wären andere Betriebssysteme lauffähig und diesen Support dann einfach eingestellt. Das ist nicht korrekt und der Hack hat dem Nutzer die Freiheit zurückgegeben, die ihm von Rechts wegen zusteht. Gäbe es in der EU bereits Sammelklagen (hier ist ein neues Gesetz in Planung) hätte es höchst wahrscheinlich eine gegen Sonys Geschäftsgebahren gegeben.

Bis dahin liegt es in der Hand der Konsumenten, Produkte von “Bullys” wie Sony zu meiden und für eine Weiterverbreitung der Infos zu sorgen. Mit dem Geldbeutel stimmt man immernoch am schnellsten ab. Und das Internet vergisst nicht…

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Dragon Age 2 ist fertig

Rollenspiel-Fans müssen sich nur noch bis zum 10. März gedulden – dann nämlich erscheint der nächste potenzielle Rollenspiel-Hit von BioWare. Der Publisher Electronic Arts bestätigte im Zuge einer extra anberaumten Pressekonferenz, dass der Titel fertig ist und der angepeilte Veröffentlichungstermin eingehalten werden kann.

Dragon Age 2 tritt ein gewaltiges Erbe an, von der Fachpresse und den Spielern viel gelobt legt der Vorgänger Origins die Messlatte hoch. Es konnte zahlreiche Preise, u.a. bestes Rollenspiel abräumen. Die große, mit vielen Nebenschauplätzen gespickte Geschichte, spannend erzählt konnte viele Fans begeistern und brachte dem Spiel im Gamestar-Test die Top-Wertung von 92 Punkten sowie den GameStar Platin Award und den GameStar “für herausragende Story” ein. Ob der Nachfolger die hohen Erwartungen erfüllen oder gar übertreffen kann und ob es BioWare gelungen ist nach einem tollen Spiel ein noch besseres hinterher zu schieben (man denke an die Mass-Effect-Reihe) wird sich im März klären.

Bis dahin können sich Interessierte mit dem reichlich vorhandenen Info-Material, diversen Trailern und Pre-Tests die Zeit vertreiben:

Trailer “Rise to Power”
Gameplay-Video zu den Kämpfen
Server Down Show 141: Dragon Age 2
Fakten, Fakten, Fakten

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Lichtbringer, Part I

Was ist das? Ankündigung im Forum

 

Die Nacht war sternenklar. Der riesige Vollmond tauchte die Trümmer der einstmals majestätischen Hauptstadt in stahlblaues Licht. Zwischen den einzelnen beschädigten oder notdürftig reparierten Zinnen klafften tiefe Schluchten. Zeugen der verheerenden Zerstörung, die nach der Katastrophe das Land Azeroth heimgesucht hatte.

Die Jahre des Krieges waren vorerst vorbei… was blieb… war die Angst vor dem was noch kommen mochte.

Der einzige Glanz, den die Stadt noch immer nicht verloren hatte, war jener in den Augen der Kinder. Von überall her kamen sie in Scharen, aus schmutzigen Gassen und feinen Adelshäusern, um Narros Fabulas Geschichten zu lauschen.

Hastig murmelte Rithea die letzten Worte ihres Gebetes und lugte unter der Kapuze ihres schneeweißen Andachtsgewandes hervor. Die siebenjährige Magistralstochter war umgeben von zahlreichen Gläubigen, die alle demütig die Köpfe gesenkt hielten.
Auch ihr Bruder zu ihrer Rechten verharrte  noch immer mir geneigtem Haupt.
Dabei hatte der hohe Priester Alonsus Faol längst die Gebetskuppel verlassen.
Ungeduldig rollte Rithea mit den Augen und ergriff ohne zu zögern die Hand ihres Bruders.
„Saram, wir kommen zu spät!“, flüsterte sie drängend und zog ihn mit sich.
Die tippelnden Schritte der Geschwister hallten in der hohen Kuppel wider als sie sich einen Weg aus der Kathedrale bahnten.

„Verzeihung…“
„Dürften wir..?“
„Verzeiht!“

Ungeachtet der tadelnden Blicke verließen die Beiden eilig das Gotteshaus und stürmten auf den großen gepflasterten Vorplatz.

„Sie haben noch nicht angefangen.“, stellte Rithea mit einem Blick auf den Eingang des schräg gegenüberliegenden Gebäudes erfreut fest.

Fackeln erleuchteten den Eingang des Waisenhauses, welches der Geschichtenerzähler Narros Fabulas zu jedem Vollmondestag besuchte.

„Darum hätten wir uns auch in Aman’Thuls Namen Zeit lassen können.“, erwiderte ihr vier Jahre älterer Bruder betont weise und stupste ihre Stirn mit einer kameradschaftlichen Geste. Rithea schüttelte sich unwillig die Kapuze vom Kopf und stolzierte in Richtung Pforte, wo sie geradewegs mit einem grobschlächtigen Zwergenbuben zusammenstieß.

„Na wen haben wir denn da?“, grinste dieser auf sie herab.
Er roch nach Leder und Ruß und seine Leinenkleider standen vor Dreck.
Als Rithea mit angewiderten Gesicht und einem einfachen „Verzeih‘ “ an ihm vorbeischlüpfen wollte, packte er das Mädchen am Arm und zischte: „Jemand wie ihr hat hier nichts verloren.“
„Lass sie sofort los!“ Sarams Stimme ließ den Aufrührer zusammenzucken.
Doch sein befehlender Ton beschwor sogleich den Zorn des Zwerges herauf.
Ungestüm stieß er die schluchzende Rithea fort und baute sich vor Saram auf.
Er war um einige Jahre älter, weshalb sie sich auf Augenhöhe befanden.

Schon hatte der Zwerg die Hand zum Hieb erhoben, da erstarrte sein Arm plötzlich in der Luft.
Eine dünne Schicht aus Eis hatte ihn von der Schulter bis zur Hand überzogen.
„Was zum- !?“ Vom Schock getroffen starrte der Angreifer sein Gegenüber an.

Der Schein der Fackeln ließ Sarams rotblondes Haar wie ein loderndes Feuer scheinen und die Flammen spiegelten sich in seinen dunklen Augen.
„Entschuldige dich.“, war das Einzige, das er kühl entgegnete.

Von Furcht ergriffen stammelte der Zwerg: „E-es tut –tut mir leid! Mach das ungeschehn‘ BITTE!“

Sowie er es ausgesprochen hatte war sein Arm frei und der nun gar nicht mehr so mutige Knabe stürzte jammernd in das Innere des Waisenhauses.
„Wie hast du das gemacht?“, fragte Rithea, der noch immer vom Staunen der Mund offen stand.

„Ich weiß‘ nicht.“, antwortete ihr Bruder grinsend.

«Sargeras, ein ehemals stolzer Vanir-Titan… mit seinem Verrat, seiner Metamorphose zum dunklen Titan, begann alles. Ihr erinnert euch doch noch, wer die Titanen waren? Unglaublich mächtige, majestätische Wesen, Blutsverwandte der Götter. Die Reisen dieser schöpferischen Giganten führten sie durch den Kosmos, den sie zu formen und zu ordnen suchten. Das Zeitalter der Titanen liegt nun weit weit zurück. Aber man vermutet, dass einige von ihnen bis in die heutige Zeit überdauerten. Altvater Winter zum Beispiel wird von den Zwergen seit jeher als Verkörperung der Titanen angesehen.

Damals jedenfalls oblag das Schicksal der Welten den Titanen und ihren Streitkräften. Der Champion des Pantheons, Sargeras, befehligte die Armeen der Alten. Jedoch wandelte sich seine einstig reine und gewissenhafte Seele durch all das Elend und den Hass gegen welche er unablässig über viele Millennia kämpfte. Sein Verdruss nährte plötzlich die Überzeugung in ihm, dass Chaos und Verderbnis die wahre Gestalt des dunklen Universums seien. So wurde Sargeras zum größten Feind der Titanen. Abtrünnig und getrieben von blinder Zerstörungswut erschuf er eine immense Armee aus unzähligen Dämonen, Höllenbestien und verderbten Rassen. Das grausame Heer zog aus, die Lande zu verwüsten und jedes Leben auf den Planeten auszulöschen. Es trug sich nun zu, dass Sargeras besonders auf die recht junge Welt von Azeroth aufmerksam wurde. Die Leichtsinnigkeit mit der die Hochelfen über die Magie des Brunnens der Ewigkeit verfügten und die unendliche Quelle von Energie selbst reizten ihn.»

„Hat Sargeras Sturmwind zerstört?“, ein mausgesichtiger Waisenjunge war mit weit aufgerissenem Mund aufgesprungen.

Narros Fabulas lächelte geheimnisvoll und stopfte gemächlich seine Pfeife.

„Nun…das werdet ihr bei meinem nächsten Besuch erfahren.“

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Minecraft

Christian Schmidt von der GameStar bastelt sich im ersten Video durch das Aufbauspiel Minecraft, im zweiten Ausschnitt zeigt ein ambitionierter Nutzer, was man alles mit Minecraft und der eigenen Kreativität anstellen kann. Wer mehr über Minecraft und über TE-Minecraft wissen möchte kann sich hier im Forum darüber informieren. Viel Spaß beim Buddeln & Bauen.

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Wikipedia: 10 Jahre freies Wissen

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